Kater Literaturverlag unterstützt Plädoyer des Verleger-Ausschusses für den Verzicht auf Einschweißfolie

Der Verleger-Ausschuss steht gemeinsam ein für den Verzicht auf Einschweißfolie – eine Forderung an die Verlagswelt die der Viersener Kater-Literaturverlag gerne unterstützt, denn dieser verzichtet bereits seit einigen Jahren, bis auf bei wenigen Ausnahmen von wertvollen Sondereditionen, auf die Umweltbelastung durch das Einschweißen von Büchern.

Die Verunreinigung der Weltmeere durch Plastikabfälle ist eine drängende Herausforderung für den Handel. Die deutsche Verlagsbranche sollte verstärkt einen Beitrag zur Vermeidung von Plastikmüll leisten, so der Verleger-Ausschuss des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Das Gremium fordert Verlage dazu auf, Bücher ohne Einschweißfolien in den Handel zu geben. Die deutschen Buchkäufer seien an die Einschweißfolie gewöhnt: Sie möchten ein originalverpacktes Buch mit nach Hause nehmen. „Immer noch wird ein großer Teil des Plastikmülls nicht recycelt. Ein wachsendes Tiersterben und eine Vermüllung der Weltmeere sind nur zwei der furchtbaren Auswirkungen“, so Verlegerin Iris Kater. Dass ursprünglich der zum Buch gehörige Schutzumschlag die Funktion hatte das Buch zu schützen, bis es zu Hause im Regal steht, ist in Vergessenheit geraten – es wird Zeit diese Tradition zum Schutz unserer Umwelt zu erneuern.

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